Führung und Zusammenbarbeit in Organisationen

Führung zeigt sich in Momenten der Unsicherheit

Führung bedeutet häufig, Entscheidungen zu treffen, obwohl nicht alles überschaubar ist. In solchen Situationen geht es weniger darum, Sicherheit herzustellen, als darum, Unsicherheit halten zu können, selbst handlungsfähig zu bleiben und Orientierung zu geben.

 

Führung in bewegten Zeiten

Wenn Führung sich sortiert

Teams bringen fachliche Kompetenz und Engagement ein, während der Alltag gleichzeitig durch Zeitdruck und parallele Anforderungen geprägt ist. Einzelne Maßnahmen stoßen hier rasch an Grenzen. Orientierung entsteht dort, wo wahrgenommen wird, was trägt, was Energie bindet und welche Stärken im Miteinander wirksam werden. 

In meiner Arbeit verbinde ich Erkenntnisse aus Organisationspsychologie, Positiver Psychologie (PERMA-Lead) und Ansätzen aus der agilen Führung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Führungskräfte in solchen Momenten Selbstführung entwickeln, ihre eigenen Reaktionen verstehen und gleichzeitig Orientierung für andere ermöglichen können.

 

Engagement lässt nach, Konflikte kosten Zeit.

Führen unter hohem Druck – Fokus geht verloren.

Unsicherheit im Team -Leistungsträger:innen am Limit.

Produktivität sinkt, Fluktuation steigt.

Positive Leadership als wirksamer Hebel für Kulturentwicklung

Was bedeutet Positive Leadership?

Positive Leadership ist ein wissenschaftlich fundierter Führungsansatz, der auf Erkenntnissen der Positiven Psychologie basiert. Im Mittelpunkt stehen fünf Wirkfaktoren (PERMA-Modell nach Dr. Markus Ebner): 
Positive Emotionen, Engagement, Beziehungen, Sinn und Zielerreichung.

Führung wird dabei als Beziehungsarbeit verstanden – nicht als Steuerung, sondern als Ermöglichung von Entwicklung, Vertrauen und Wirksamkeit.

P

Positive Emotionen (Stimmung)
  • Mikro-Rituale für psychologische Sicherheit und Anerkennung
  • „Gut gelaufen/Warum?“ statt „Wer ist schuld?“

E

Engagement (Stärken & Flow)
  • Stärken-Profile nutzen, Aufgaben passend zuschneiden
  • Deep-Work-Fenster, WIP-Limits, Meeting-Diät

R

Relationships (Vertrauen)
  • Klare Erwartungen, kurze Feedback-Loops, Konflikte deeskalieren
  • Team-Kontrakt: „So arbeiten wir zusammen“

M

Meaning (Sinn & Ausrichtung)
  • Von Purpose zu Prioritäten: OKR/Quarter-Focus greifbar machen
  • Storylining: „Wozu trägt meine Arbeit bei?“

A

Accomplishment (Ergebnisse)
  • Weekly Outcome Review: Ergebnisse würdigen, Hindernisse lösen
  • Habit-Design: kleine, stabile Gewohnheiten statt Großprojekte

Basis für nachhaltige Wirkung

Positive Leadership mit PERMA-Lead

Perma-Lead Profiler

Ein Online-Test zur Selbsteinschätzung in den fünf PERMA-Bereichen.
 Inklusive: Ergebnisbericht (13 Seiten) mit Benchmark-Vergleich
Optional: Auswerte-Coaching (2 x 45 Minuten)

360°-Feedback

Selbstbild trifft Fremdbild: Vergleich mit Einschätzungen von Mitarbeitenden, Kolleg:innen und Vorgesetzten.
Nur buchbar mit Auswerte-Coaching.

Workshop – Positive Leadership

Grundlagen des PERMA-Lead® Modells, erlebbar gemacht – mit praktischer Anwendung für den Führungsalltag.

PERMA-Lead® in Entwicklung von Organisationen

Integration in bestehende Entwicklungsstrategien: z. B. Leitbildprozesse, psychologische Sicherheit, emotionale Agilität.
Modular kombinierbar: Testverfahren, Workshops, Coaching

Leadership im Wandel

Kennenlern-Angebot

Sie möchten mein Angebot kennenlernen – ohne gleich ein umfassendes Format zu buchen? In einem kompakten Impulsvortrag (ca. 60–75 Minuten) vermittle ich zentrale Erkenntnisse und Impulse aus dem Bereich Positive Leadership. Der Vortrag eignet sich als Einstieg in die Thematik, zur Orientierung oder als Auftakt für Führungsklausuren und Teamtage.

Inhalte:

Rezensionen

Das sagen Klienten

Berichte aus erster Hand über Heilung und positive Veränderungen.

Ein Gespräch, um Orientierung zu gewinnen

Was würde Führung im Moment entlasten?

Wir nehmen Ihr Thema auf und ordnen es gemeinsam ein.

Unter Druck gibt es keine richtigen Entscheidungen –
nur Entscheidungen mit Konsequenzen.

Hilfe-Center

Fragen und Antworten

Finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zu meiner Arbeit.

Was versteht man unter Positive Leadership?

Positive Leadership ist ein Führungsansatz, der Leistung und psychische Gesundheit miteinander verbindet. Im Fokus stehen Stärkenorientierung, Wertschätzung, Sinnvermittlung und psychologische Sicherheit. Ziel ist es, Mitarbeitende auch unter hoher Belastung handlungsfähig und engagiert zu halten.

Veränderungsprozesse erzeugen Unsicherheit, Stress und emotionale Reaktionen. Führung beeinflusst maßgeblich, ob Mitarbeitende diese Phase als Bedrohung oder als gestaltbar erleben. Positive Leadership schafft Orientierung, Vertrauen und Stabilität – zentrale Faktoren für gelingende Transformation.

Klassisches Change Management fokussiert häufig auf Prozesse, Strukturen und Maßnahmen. Positive Leadership ergänzt diese Perspektive um die emotionale und psychologische Ebene: Wie erleben Menschen Veränderung? Wie wirkt Führung auf Motivation, Sicherheit und Belastung? Beide Ansätze sind sinnvoll – Positive Leadership macht Change tragfähiger.

Transformation beschreibt tiefgreifende Veränderungen, die nicht nur Abläufe, sondern auch Haltung, Kultur und Zusammenarbeit betreffen. Führung spielt dabei eine Schlüsselrolle, da sie Sinn vermittelt, Orientierung gibt und emotionale Sicherheit ermöglicht – besonders in Phasen hoher Unsicherheit.

Führung wirkt direkt auf psychische Belastung – etwa durch Klarheit von Rollen, Entscheidungsprozesse, Kommunikation und Umgang mit Fehlern. Wertschätzende, transparente Führung kann Stress reduzieren, während unklare oder widersprüchliche Führung Belastung verstärkt.

Für Führungskräfte, Projektverantwortliche, HR-Funktionen und Organisationen, die Veränderung gestalten und gleichzeitig psychische Gesundheit ernst nehmen. Besonders hilfreich ist der Ansatz in Phasen von Transformation, Reorganisation oder hoher Arbeitsdichte.

Gesunde Führung ist ein zentraler Schutzfaktor gegen chronische Überlastung. Positive Leadership fördert klare Erwartungen, Wertschätzung und Selbstführung – Bedingungen, die nachweislich zur Prävention von Erschöpfung beitragen. Bei bestehender starker Belastung kann ergänzend klinisch-psychologische Unterstützung sinnvoll sein.

Achten Sie auf psychologische Fachkompetenz, Praxiserfahrung und eine Haltung, die Leistung und Menschlichkeit verbindet. Ein unverbindliches Erstgespräch hilft, Zielsetzung und Passung zu klären.

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